Mobiler Container Umsetzer

MCU
Mobiler Container Umsetzer

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Die Nachteile des Kombinierten Güterverkehrs bestehen einerseits in der Nichtberücksichtigung der externen Kosten im Straßenverkehr und andererseits im erhöhten Manipulationsaufwand und dem speziellen Ausstattungsbedarf, den diese Verkehrsart mit sich bringt. Die europaweite Förderung des kombinierten
Güterverkehrs trägt wesentlich dazu bei, diese Nachteile zur Aktivierung der privaten Investitionstätigkeit auszugleichen.

Dennoch verfügt die HET allein nicht über die erforderliche Stärke die
verschiedenen Business-Aktivitäten (Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb, Service) allein zu bewältigen.

Motivation für die Entwicklung eines neuen, mobilen Container-Umsetzers sind die Erfahrungen, welche mit den bekannten Systemen wie z.B. dem „Mobiler“ (DE4314373A1, Palfinger-Bermüller), dem funktionell sehr ähnlichen System von Heinrich Waas (DE3833942A1), dem französischen System „Cuisinier“,
dem schweizer „TRIC“-System, schweren, kranähnlichen Systemen verschiedener Erfinder wie z.B.
System „Wunder-Winter-Schabelreiter-Martin“, (AT405042B) oder dam System der „HETEK“ Baumann Hebetechnik GmbH, etc. beruhen.

Der MCU soll keine neue Erfindung im eigentlichen Sinn, sondern die Summe
des Kundennutzens der besten, bestehenden Systeme darstellen.

Funktionell gleich wie beim „Mobiler“ sollen beim MCU die Fahrzeugplattformen vor dem Umsetzen zu einem starren Rahmen kraftschlüssig verbunden werden. Durch eine intelligente Viergelenksmechanik („Roberts’sche“ Geradführung) soll im Gegensatz zum „Mobiler“ und in Anlehnung an
das „TRIC“-System ein Absetzen/Aufnehmen von ISO-Containern auch vom Boden her möglich sein.
Theoretisch wäre auch ein Absetzen/Aufnehmen von übereinander gestapelten (Aufnehmen/Absetzen des oberen Behälters) Containern vorstellbar.

Die Nachteile des „Mobiler“ (Palfinger-Bermüller) sind offensichtlich:

  • Teure Spezialcontainer erforderlich („Tunnel“ für Aufnahme Container),
    d.h. Behältnis muss meist leer zurück transportiert werden (widerspricht dem Konzept des intermodalen Frachtverkehrs)
  • Sehr genaues Positionieren des LKW gegenüber dem Waggon notwendig
  • Pilgerschrittverfahren beim Umsetzen hat technische Nachteile
    (große Masse muss immer wieder beschleunigt und abgebremst werden)
  • Funktionelle Schwächen (häufiges „Verkanten“ beim Umsetzen)
  • Hohe Anschaffungskosten und hohes Gewicht

 

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Durch das technische Konzept des MCU sollen vorwiegend die Nachteile des
„Mobiler“ – weil kommerziell am erfolgreichsten – eliminiert werden. Dafür können mit dem MCU Wechselaufbauten (WAB’s) – ohne Weiteres (Adapter mit Corner-Castings erforderlich) – dann nicht mehr manipuliert werden.
Der MCU muss sich für jedes Transport-Equipment adaptieren lassen. Der Modul
soll auch in keinen, stationären Systemen – wobei die seitlich angreifenden Befestigungszapfen entweder an den unteren oder an den oberen Ecken eines Containers angreifen (Bsp. Projekt Salinen, Ebensee oder Johnson&Johnson, Hallein) – Anwendung finden.

Kundennutzen durch eine robuste, geräuschlose, elektrische Antriebstechnik

  1. Durchgehend elektrisch, ohne Buskabel
  2. Unempfindlich gegen Staub, Schmutz, Schläge
  3. Wartungsfrei auch bei der Mechanik
  4. Modulares Konzept
  5. Hoher Return of Investments (ROI)